Erde

Die Erde ist der größte Planet im Sonnensystem mit einer festen Oberfläche und großen Mengen Wasser an dieser. Ihrer Größe nach steht sie an fünfter Stelle unter den Planeten. Die Erdoberfläche ist ein wechselwirkendes System, bestehend aus Wasser, Luft, Leben und Land, rund 71 Prozent sind von Meeren bedeckt. Die Erde ist auch unter den Namen  „Terra“ und  „Gaia“, nach der griechischen Göttin, bekannt. Liebvoll wird sie auch als „Mutter Erde“ bezeichnet, weil nur auf der Erde ein Leben möglich ist.

Sie ist der dritte Planet im Sonnensystem und hat einen Durchmesser von 12.765,28 km. Ihre Form ist kugelförmig und an ihren Polen ist sie etwas abgeflacht. Die Erdkruste weist eine Stärke von 30 bis 50 km auf, wobei sie in der Nähe der Ozeane nur 12 km beträgt. Die Erdkruste und der sich darunter befindliche obere Erdmantel sind fest. Zusammen schwimmen sie auf  dem sich darunter befindlichen weichen unterem Erdmantel. Im Inneren der Erde befindet sich ein Kern, bestehend aus Nickel und Eisen. Dabei wird in den festen inneren und den flüssigen äußeren Kern unterschieden.

Auf der Erde kann man verschiedene Erdprofile und Landschaften vorfinden. Neben hohen, teils mit Eis bedeckten Bergen gibt es Packeis, Urwälder und Wüsten.

Erdatmosphäre

Die Atmosphäre der Erde besteht aus mehreren Schichten. Sie besitzt eine Stärke von 700 km. Die Erdatmosphäre besteht aus Stickstoff und Sauerstoff. Sie schützt die Erde vor den Strahlen der Sonne, dabei werden von ihr  2/5 der Strahlen zurück in das Weltall geschickt.

Während der Nacht wird von der Erdatmosphäre die am Tage gesammelte Wärme gespeichert. Bei der Betrachtung der Erde aus dem Weltall erscheint die Erde blau gefärbt, daher auch die Bezeichnung der „Blaue Planet“. Diese Blaufärbung ist auf die Gasschicht, die Atmosphäre und den großen Wassergebieten zurückzuführen. Die Erde ist der einzige Planet im gesamten Sonnensystem, auf dem es Wasser in flüssiger Form gibt. Aus diesem Grund konnte sich auch nur auf unserem Heimatplaneten Leben entwickeln. Auf der Erdoberfläche herrschen Temperaturen von -60°C bis +50°C. Ohne vorhandene Atmosphäre wären die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht höher.

Im Erdinneren sind Kräfte aktiv. Zeichen dafür sind die Vulkane. Man unterscheidet dabei in unterschiedliche Vulkantypen, je nach Art der Lava, sowie nach dem Aussehen. Der Mauna Loa auf Hawaii ist auf der Erde der höchste Vulkan. Er hat eine Höhe vom Meeresgrund aus gemessen von 9.000 m.

Der Mond ist der einzige Satellit der Erde.

Die Erde ist von der Sonne 149,6 Millionen km entfernt. Mit einer Geschwindigkeit von 108.000 km/h umkreist sie in 365 Tagen die Sonne, dadurch erfolgt ein Wechsel der Jahreszeiten.

Die Rotation um ihre eigene Achse dauert 23 Stunden 56 Minuten und 4 Sekunden. Durch die Drehung um sich selbst, entsteht auf der Erde der Wechsel von Tag und Nacht.